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Paritätische Positionierungen

Forderungen des PARITÄTISCHEN Hessen zur Landtagswahl

Der PARITÄTISCHE Hessen fordert unter anderem, dass die Privatisierung öffentlicher Wohnungen und Grundstücke gestoppt und die Umlage von Modernisierungskosten auf die Mieten begrenzt wird. Zudem muss der Bestand an erschwinglichen Miet- und Sozialwohnungen gesichert und der gemeinnützige Wohnungsbau reaktiviert werden

Flyer: Forderungen zur Landtagswahl (PDF)

Flyer: Forderungen zur Landtagswahl (barrierefreies PDF)

Langversion: Forderungen zur Landtagswahl (PDF)

Langversion: Forderungen zur Landtagswahl (barrierfreies PDF)

 

#Mietenwahnsinn-Hessen

Um den Forderungen des PARITÄTISCHEN Hessen Nachdruck zu verleihen wurde ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus inzwischen rund 40 Mieter*innen-Initiativen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Mieterbund initiiert. Dieses Bündnis fordert die Politik auf, endlich im Sinne des Gemeinwohls zu handeln. Bund, Land und Kommunen haben die Aufgabe, das Menschenrecht auf Wohnen umzusetzen. Wohnungspolitik ist Sozialpolitik und die Versorgung mit menschenwürdigem Wohnraum darf nicht dem Markt überlassen werden. Es fordert mehr öffentliche Investitionen in bezahlbaren Wohnraum und mehr Schutz für die Mieter*innen.

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Suchen Wohnung – bieten Erfahrung: Soziale Träger als Mieter und Partner

Die Broschüre richtet sich an alle, die mit der Vermietung von Wohnraum auch soziale Ansprüche verknüpfen und die Vielfalt in ihrem Haus als Bereicherung auffassen. Sie bietet dazu wichtige Informationen und Anregungen. Der Paritätische Gesamtverband und Träger der psychiatrischen Versorgung beschäftigen sich in einem Modellprojekt mit den Möglichkeiten, die Versorgung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen mit Wohnraum zu verbessern. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die problematische Situation sozialer Träger und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auf dem Wohnungsmarkt deutlich. Hier möchte die Broschüre informieren, sensibilisieren und nützliche Anregungen geben. Die Broschüre richtet sich an Verantwortliche von Wohnungsbauunternehmen und Wohnungsbaugenossenschaften, an Vermieterinnen und Vermieter sowie an alle, die mit Wohnungsangelegenheiten zu tun haben.

Zur Broschüre: Suchen Wohnung – bieten Erfahrung (PDF)

 

Paritätische Positionierung für eine soziale Wohnungspolitik

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat in seiner Sitzung vom 22. September 2017 eine Positionierung für eine soziale Wohnungspolitik beschlossen. Darin fordert der Paritätische:

  • Es soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, indem ein gemeinnütziger Wohnungssektor wieder eingeführt, der soziale Wohnungsbau verstärkt und der Boden sozial gerecht vergeben wird.
  • Zur Schaffung gleichberechtigter Zugänge zu Wohnraum soll der Zugang besonderer Bedarfsgruppen verbessert und barrierefreier Wohnraum sichergestellt werden.
  • Um bestehenden Wohnraum zu sichern, ist der Wohnungsverlust vorzubeugen, die mietrechtliche Situation von sozialen Trägern zu verbessern, das Wohngeld anzupassen, die Angemessenheit der Kosten der Unterkunft realitätsgerecht zu definieren und die Energiekosten sozial zu gestalten.
  • Inklusive Gemeinwesen sollen gefördert werden, indem Nachbarschaften gestaltet und die Mobilität verbessert werden.

Zum Positionspapier für eine soziale Wohnungspolitik  "Bauen – Wohnen – Leben"

 

Paritätische Positionierung zur Mietpreisbremse

Ziel der so genannten „Mietpreisbremse“ war es u. a. den starken Anstieg der Mieten bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen zu regulieren, welcher zu Lasten von Menschen niedriger und mittlerer Einkommen geht. Zu diesem Zweck wurde die Höhe der Miete bei der Wiedervermietung auf angespannten Wohnungsmärkten auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt. Dennoch weist das Mietrechtsnovellierungsgesetz erhebliche Regulierungslücken auf, die einer effektiven Eindämmung von regional z. T. rasanten Mietpreissteigerungen entgegenstehen. Der Paritätische fordert den Anstieg von Mieten tatsächlich einzudämmen und die Mietpreisbremse konsequent im Sinne einer sozial orientierten Wohnungspolitik auszugestalten.

Zur Paritätischen Positionierung zur Mietpreisbremse

 

Jung und wohnungslos. Position des Paritätischen Gesamtverbandes für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat in seiner Sitzung am 14.12.2017 das Positionspapier „Jung und wohnungslos. Position des Paritätischen Gesamtverbandes für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser“ beschlossen. Die Position beleuchtet den aktuellen, oft scheiternden Zugang junger wohnungsloser Menschen zu vorhandenen Hilfesystemen und plädiert ausdrücklich für eine Neuausrichtung.

Zur Position für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser

 

Pressemitteilug: Paritätischer unterstützt Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

Nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes unterstreichen die heute von der BAG Wohnungslosenhilfe vorgelegten Befunde den dringenden Handlungsbedarf am Wohnungsmarkt. Neben der schnellstmöglichen Schaffung preiswerten Wohnraums und Maßnahmen zur Prävention von Wohnungsverlust fordert der Paritätische eine grundlegende Reform des Wohnungsmarktes.

Zur Pressemitteilung vom 14.11.2017

 

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen zum Thema Wohnen und Teilhabe

Im Rahmen des vom Paritätischen Gesamtverband durchgeführten Projektes „Inklusion psychisch kranker Menschen bewegen“ wurden zwei Erhebungen zur Wohnraumerhaltung und -akquise für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durchgeführt. Sie haben zum Ziel die Barrieren und Möglichkeiten zur Verbesserung der Wohnraumsituation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu ermitteln, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für die regionale, Landes- und Bundesebene zu erstellen.

Zum Evaluationsbericht "Wohnen und Teilhabe - Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen - Ergebnisse und Handlungsempfehlungen"

 

Prof. Dr. Rosenbrock zum Recht auf Wohnen

Der Vorsitzende des Gesamtverbandes Prof. Dr. Rosenbrock widmet sich in seinem neuesten Blog dem Recht auf Wohnen. Die zunehmende Zahl von Obdachlosen und die steigenden Zwangsräumungen bei immer weniger bezahlbaren Wohnraum bringt ihn zur Erkenntnis: "Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass wir einen gemeinnützigen Wohnungssektor brauchen. Die Politik des sozialen Wohnungsbaus muss völlig neu aufgestellt werden. Nur dann könne man darauf hoffen, dass die starke Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ein Ende habe."

Zum Beitrag von Prof. Dr. Rosenbrock