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Wie „Identitäre“ rechtsextreme Ideologien popularisieren

Dienstag, 02. April 2019

Vortrag und Diskussion am Freitag, 12. April, im Stadtmuseum Hofheim, organisert vom Bündnis "Main-Taunus - Deine Stimme gegen Rechts".

Nach dem Attentat von Christchurch hat das Thema Identitäre Bewegung erschreckende und traurige Aktualität: Der Täter, der in Neuseeland 50 Menschen tötete, bezieht sich auf die Ideen der rechtsextremen Organisation und hat ihrem österreichischen Chef Martin Sellner Geld gespendet.

Am Freitag, 12. April, referiert die Politikwissenschaftlerin und Autorin Kathrin Glösel ab 19.30 Uhr im Stadtmuseum Hofheim, Burgstraße 11, über die sogenannten "Identitären", die seit 2012 auch in Deutschland ihr Unwesen treiben. Sie sind keine Massenorganisation, sondern eine elitäre Kaderorganisation – allerdings mit Reichweite und professioneller Medienarbeit. Sie agitieren gegen Flüchtlinge und schüren Hass gegen alles, was sie als „fremd“ klassifizieren. Sie wollen eine rechtsextreme Ideologie salonfähig machen – vor allem bei jungen Menschen. Wer sind sie und wie sind sie politisch einzuordnen? Was sind ihre Strategien? Und vor allem: Was können wir tun, um ihnen unbequem zu werden? Diese Fragen und andere werden an diesem Abend diskutiert. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Bündnis "Main-Taunus - Deine Stimme gegen Rechts" zugute, das die Veranstaltung organisiert und zu dem auch die Regionalgeschäftstelle des PARITÄTISCHEN Hessen gehört.

 An diesem Abend wird im Stadtmuseum auch eine Ausstellung zu rechtsextremen Stickern gezeigt, die in Hofheim geklebt wurden. Mitglieder des Bündnis „Main-Taunus - Deine Stimme gegen Rechts“ haben das Propagandamaterial dokumentiert und die Hintergründe recherchiert.

Der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Bündnis zugute.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.