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Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Hessen

Mittwoch, 11. April 2018

Aufruf zur Gegendemonstration am 14.4.18: Homophober Pseudowissenschaft keinen Raum an der Goethe-Universität bieten.

Vom 13. bis 15. April 2018 soll an der Goethe-Universität Frankfurt der Kongress "Familienkonflikte gewaltfrei austragen. Gewaltkarrieren wirksam vorbeugen" stattfinden. Der wissenschaftliche Leiter der Veranstaltung ist Prof. Dr. Gerhard Amendt. Amendt diffamierte immer wieder Homosexualität und verharmlost Gewalt gegen Frauen. Er publiziert seine kruden Thesen beim Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft und ist Gründungsmitglied von Agens e.V. Der Verein ist Bündnispartner der sog. "Demo für alle" um Hedwig von Beverfoerde, die bereits im letzten Jahr den Hessischen Lehrplan zur Sexualerziehung dämonisierten. Der Lehrplan wirbt für ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten. "

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Hessen, eine Mitgliedsorganisation des PARITÄTISCHEN Hessen, ruft gemeinsam mit dem Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt zur Teilnahme an einer Gegenkundgebung am Samstag auf. Es kann nicht sein, dass die Goethe-Universität Frankfurt homophober Propaganda und antifeministischen Agitationen eine Bühne bietet.", so Georgios Kazilas Landesvorstand des LSVD Hessen.

Demo für Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt

Wann? 14. April 2018, ab 12:00 Uhr

Wo? Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno Platz 1, 60323 Frankfurt am Main