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Hessischer Elisabeth-Preis ausgeschrieben

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Bis zum 31. Januar 2020 können sich Personen und Organisationen bewerben, die sich für Menschen einsetzen, die sich einsam fühlen oder sozial isoliert sind.

„Einsamkeit – Mittendrin, nicht außen vor“: Alle Menschen haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bedürfnis nach sozialen Kontakten. Soziale Beziehungen und Integration sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden, für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Gesundheit. Wenn verlässliche Kontakte zu vertrauten Personen schmerzhaft fehlen, spricht man von emotionaler Einsamkeit, wenn hingegen die Verwurzelung im gesellschaftlichen Umfeld als mangelhaft angesehen wird, spricht man von sozialer Einsamkeit.

Einsamkeit kann in bestimmten Lebensphasen vorübergehend empfunden werden, z. B. wenn Partner sterben oder gehen, Kinder ausziehen, der Wohnort gewechselt oder der Job verloren geht. Je nach Persönlichkeitsstruktur und Ressourcen kann diese Phase überwunden werden. Schwierig ist es für die Betroffenen jedoch, wenn sich das Gefühl der Einsamkeit verfestigt. Der Hessische Elisabeth Preis für SOZIALES möchte in diesem Jahr Bewerberinnen und Bewerber ansprechen, die Menschen Brücken in die Gesellschaft bauen, ihnen helfen, in schwierigen Lebenslagen wieder Kontakt in die Gesellschaft zu knüpfen, sich als Teil einer Gruppe zu fühlen, der geschätzt wird und Anerkennung und Unterstützung erfährt. Bewerben können sich Personen und Organisationen, die sich mit ihren Ideen und Angeboten dafür einsetzen, um Menschen die sich einsam fühlen oder sozial isoliert sind, wieder in die Gesellschaft zu integrieren oder vor Vereinsamung zu schützen.

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen verleiht den Preis in Kooperation mit LOTTO Hessen und mit Unterstützung der Hessischen Landesregierung. Das Preisgeld beträgt 30.000  Euro und wird bei der Verleihung im Sommer 2020 an mehrere Gewinner verteilt.

Informationen und Online-Bewerbung