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Aktion in Frankfurt

Donnerstag, 22. Februar 2018

Qualität hat Vorfahrt - KiföG so geht´s. Hessenweite Kampagne zum Gesetzgebungsverfahren.

„Leitungen in Kindertageseinrichtungen nehmen Managementaufgaben wahr, die ohne eine entsprechende Freistellung nicht zu erfüllen sind“, sagte Dorle Horcher

Bereichsleiterin Integrative Kindereinrichtungen bei der Lebenshilfe Frankfurt aus Anlass der Aktion „KiföG so geht’s – Qualität hat Vorfahrt“ heute auf dem Frankfurter Römerberg und sie betont: „Die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern mit Behinderung muss gesetzlich verankert werden.“ Chiara Hackenberg, pädagogische Fachkraft Chiara Hackenberg bei der Lebenshilfe Frankfurt, ergänzt: „Zeit ist ein Türöffner zu hohen Qualitätsstandards.“

Marek Körner, Referent für Kinder- und Jugendhilfe beim PARITÄTISCHEN Hessen erläutert die Forderungen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege: „Der Gesetzesentwurf zum KiföG unterstützt nicht im ausreichenden Maße die Qualität der Betreuung und die Arbeitsbedingungen der Kita-Leitungen und Erzieherinnen und Erzieher, die auch von den Eltern massiv eingefordert wird. Es wird zwar viel Geld in die Elterngebührenbefreiung gegeben, aber nur wenig Geld in den weiteren Qualitätsausbau der hessischen Kitas investiert. Hier muss der Gesetzgeber dringend nachbessern, damit wir im Bundesvergleich im Personalschlüssel nicht vollständig abgehängt werden. Die Freistellung der Kita-Leitung und die Ausstockung der Ausfallzeiten auf 20 Prozent wäre der richtige Weg zu mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung.“

Pressemitteilung der Liga (PDF)