Pressemeldung

Die Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e.V. begrüßt Hessens Beteiligung am Fonds Sexueller Missbrauch (FSM).

Tasia Walter, Projektleiterin der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e.V., lobt die von der schwarz-grünen Landesregierung veröffentlichte Erklärung, das Land werde sich künftig am Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) beteiligen. „Das ist ein wichtiges politisches Signal und trägt direkt zur Verbesserung der Situation der von sexueller Gewalt Betroffenen im familiären Umfeld bei, nämlich einer Entschädigung der Opfer.“

Das Land Hessen setzt somit die Forderung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ um. Das Gremium - von der Bundesregierung initiiert - hatte im Jahr 2011 ein Hilfesystem zur Unterstützung von Betroffenen gefordert. In dessen Folge wurde der Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich eingerichtet, an dem sich nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ab kommendem Jahr auch Hessen beteiligen wird. 2017 wird Hessen zwei Millionen Euro in den Fonds einzahlen, 2018 noch einmal 1,6 Millionen Euro.

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