Sofortiges, koordiniertes Handeln sei erforderlich, so Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
"Die aktuelle Kältewelle stellt für obdachlose Menschen eine akute Lebensgefahr dar und erfordert sofortiges, koordiniertes Handeln. Kommunen und Länder müssen umgehend zusätzliche Kältehilfen schaffen, Notunterkünfte niedrigschwellig zur Verfügung stellen und auf ordnungsbehördliche Verdrängung konsequent verzichten. Gleichzeitig braucht es eine ausreichende Finanzierung der freien Träger, die vor Ort oft als Erste helfen, sowie flexible Lösungen, die auch besonders vulnerable Gruppen wie Frauen, Menschen mit Behinderungen oder ohne Papiere erreichen. Solche kurzfristigen Hilfen dürfen dabei nicht den Blick darauf verstellen, dass Wohnungslosigkeit nur durch eine konsequente Wohnungs- und Sozialpolitik überwunden werden kann."