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Projekt "Schutz wohlfahrtspflegerischer Einrichtungen vor politischer Anfeindung und Drangsalierung"

Die Debatte über strukturellen Rassismus in (staatlichen) Institutionen und über Alltagsrassismus in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist in jüngster Zeit lauter geworden. Ziel des Projekts ist es, Mitgliedsorganisationen aus allen Bereichen Sozialer Arbeit dabei zu unterstützen, Rassismus zu erkennen und ihm etwas entgegenzusetzen. Die Organisationen sollen dabei unterstützt werden, sich selbstbewusst rassistischen Tendenzen zu widersetzen, in einem gesellschaftlichen Klima, das sich durch das Agieren rechtsextremer Parteien und Gruppierungen und den Einzug der AfD in die Parlamente ebenso verschärft hat wie durch die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das politische Gefüge. Gleichzeitig sollen die sozialen Einrichtungen befähigt werden, ihre eigenen Strukturen mit Blick auf mögliche subtile Diskriminierung gegenüber Klient*innen oder Mitarbeitenden kritisch zu reflektieren

Schwerpunkte des Projekts:

  • Unterstützungsbedarfe der Mitgliedsorganisationen identifizieren
  • die Mitgliedsorganisationen zur eigenen Stärkung vernetzen, präventiv tätig
  • werden und Betroffenen die nötige Unterstützung zukommen lassen
  • die solidarische zivilgesellschaftliche Vernetzung gegen und verschwörungstheoretische Gruppierungen und Rechtsextremismus vor Ort fördern
  • Anfragen von Mitgliedsorganisationen bearbeiten bzw. über Verweisstrukturen an Beratungsstellen weiterleiten
  • Fortbildungen und Argumentationstrainings organisieren, vorerst im Online-Format

Beim Paritätischen Gesamtverband in Berlin gibt es ebenfalls ein Projekt zur Beratung gegen Rechts, weitere Informationen dazu hier.

Ihre Ansprechpartnerin

Barbara Helfrich

barbara.helfrich@remove-this.paritaet-hessen.org
Projekt Beratung gegen Rechts
Tel.: 0 69 955262 43