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Soziale Kommunen für alle

Von der Kita bis zum ambulanten Pflegedienst, von der Schulsozialarbeit bis zur Suchtberatung, vom betreuten Wohnen bis zur Unterbringung Geflüchteter – soziale Einrichtungen in den Kommunen sind die Keimzelle einer solidarischen Gesellschaft. Gerade in Krisenzeiten darf am Sozialen nicht gespart werden.

Wir alle brauchen für ein gutes Leben soziale Einrichtungen, Unterstützungsangebote und eine sozial-ökologische Wende, die alle mitnimmt. Egal, ob unsere Familie erst seit kurzem hier lebt oder schon seit Generationen.
Egal, ob wir eine Behinderung haben oder nicht. Egal, ob wir von unserem Arbeitseinkommen leben können oder auf Sozialleistungen angewiesen sind. Egal, ob wir gerade erst geboren wurden oder schon fast am Ende unseres Lebens angekommen sind.

Eine gute soziale Infrastruktur hilft gegen den Fachkräftemangel: Die Busfahrerin kann nicht arbeiten, wenn sie für ihren hochbetagten Vater keinen Pflegeplatz findet. Der Altenpfleger muss zuhause bleiben, wenn der Kita-Platz für seine Tochter fehlt. Von einer passgenauen sozialen Unterstützung in allen Lebenslagen und in jedem Alter profitieren nicht
nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft.

Eine gute soziale Infrastruktur in gemeinnütziger Trägerschaft ist auch ein Bollwerk zur Verteidigung der Demokratie. In einem politischen Diskurs, der weit nach rechts verschoben ist, stehen wir ein für unsere Werte, für Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Bei der Kommunalwahl im März 2026 wird über die Zukunft der sozialen Infrastruktur in den hessischen Städten, Gemeinden und Landkreisen entschieden. Als Paritätischer Wohlfahrtsverband wünschen wir uns demokratische Mehrheiten in den kommunalen Parlamenten, die eine gute soziale Infrastruktur, Klimaschutz und Klimaanpassung wertschätzen, fördern und ausbauen.

Unsere Forderungen zur Kommunalwahl (barrierefreies PDF)