Feedback

Handreichung veröffentlicht

Für ambulante und stationäre Hospizdienste

„Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“ – unter dieser Präambel steht die Charta zur Betreuung Sterbender, die im September 2010 veröffentlicht wurde. Dem PARITÄTISCHEN Hessen ist es ein großes Anliegen, die hospizliche und palliative Arbeit ganz in diesem Sinne voranzubringen. Erfreulicherweise hat die Bundesregierung in der vorigen Legislaturperiode einen Verbesserungsbedarf bei der Versorgung sterbender Menschen erkannt und das Hospiz- und Palliativgesetz verabschiedet, das seit Dezember 2015 in Kraft ist. Nun gilt es, diesen neuen gesetzlichen Rahmen mit vielen Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses und der Rahmenvertragspartner in den Ländern zu konkretisieren.

In der Praxis stehen Akteure Sozialer Arbeit vor der Herausforderung, vorhandene Strukturen anzupassen und weiterzuentwickeln. Mit dieser Broschüre möchten wir sie dabei konkret unterstützen. Unsere Handreichung gibt einen Überblick über die neuen gesetzlichen Möglichkeiten und möchte Organisationen sowie interessierte Einzelpersonen dazu ermutigen, sich in der Hospiz- und Palliativarbeit zu engagieren und einzubringen.

Für all diejenigen, die sich bereits mit hospizlicher und palliativer Arbeit befassen und schon aktiv und engagiert sterbenden Menschen unterstützen, zeigt die Broschüre Möglichkeiten auf, sich neuen Bereichen zu öffnen oder neue Schwerpunkte zu setzen.

Stationäre Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe möchten wir anregen, feste Strukturen und Prozesse rund um die Begleitung Sterbender und Trauernder – auch trauernder Mitarbeiter_innen – zu schaffen und auszubauen. Dies kann beispielsweise gelingen, indem sie Mitarbeiter_innen gezielt in Palliative Care schulen oder Strukturen der Zusammenarbeit mit externen Hospizinitiativen und Trauernetzwerken aufbauen.

Die Broschüre können Sie per E-Mail bestellen bei Nina Hollatz.

Broschüre zum Download (PDF)