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Kein bezahlbarer Wohnraum: Wie kann Wohnraumversorgung für Menschen in Hartz IV/ Sozialhilfe gelingen?

Online-Fachtag am Dienstag, 14. September 2021

Bezahlbarer Wohnraum ist in großen Teilen Hessens Mangelware. Die Mieten steigen ungebremst weiter – trotz politischer Willensbekundungen, mehr geförderten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Selbst Haushalte mit mittleren Einkommen finden nur schwer eine bezahlbare Wohnung und müssen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für Miete aufwenden.

Für Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bestreiten müssen, ist die Wohnungssuche bzw. der Erhalt der Wohnung ungleich schwerer. Angemessenheitsgrenzen der Kosten der Unterkunft (KdU) regeln die maximale Größe der Wohnfläche und unter Berücksichtigung der lokalen Begebenheiten die Miete, die eine Wohnung von Leistungsberechtigten maximal Kosten darf. Bei den derzeit zu beobachtenden stetig steigenden (Angebots-)Mieten wird es für Leistungsberechtigte im Rahmen der KdU hessenweit immer schwerer Wohnraum zu finden und diesen auch langfristig zu halten. In der Folge wird es für hessische Kommunen immer problematischer, Leistungsberechtigte mit Wohnraum zu versorgen und armutsbedingter Wohnungslosigkeit nachhaltig vorzubeugen. Gleichzeitig hat diese Problematik immense Auswirkungen auf die Arbeit Sozialer Träger, da durch fehlenden bezahlbaren Wohnraum die Verselbstständigung und Teilhabe der Klient*innen erschwert wird.

Der Fachtag widmet sich der Frage, wie Wohnraumversorgung für Menschen im Transferleistungsbezug in einem seit Jahren angespannten Wohnungsmarkt gelingen kann. Es werden Handlungsbedarfe, rechtliche Rahmenbedingungen, Best-Practice-Erfahrungen sowohl von kommunalen Verwaltungen als auch aus der Wohlfahrtspflege vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter*innen und Entscheidungsträger*innen im Bereich Soziale Arbeit, Politik und Verwaltung.

Programm des Fachtags (PDF)

Online-Anmeldung für den Fachtag