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		<title>www.paritaet-hessen.org: Aktuelles</title>
		<link>http://www.paritaet-hessen.org/</link>
		<description>Aktuelle Fachinformationen des Paritätischen Landesverbandes Hessen e.V.</description>
		<language>de</language>
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			<title>www.paritaet-hessen.org: Aktuelles</title>
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			<description>Aktuelle Fachinformationen des Paritätischen Landesverbandes Hessen e.V.</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 08 Jun 2010 15:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kritik des PARITÄTISCHEN Hessen am Sparkurs der Bundesregierung</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6123&#38;cHash=7103855eac</link>
			<description>Als inakzeptabel und ungerecht bewertet der PARITÄTISCHE Hessen das am Sonntag von der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Milliardenhilfen für Banken und die Automobilindustrie müssen nun die Schwächsten unserer Gesellschaft die Konsequenzen einer unsoliden Finanzpolitik tragen. </p>
<p>Die beschlossenen Einsparungen im Sozialbereich in Höhe von 37,0 % in den Jahren 2011-2014 hält der PARITÄTISCHE Hessen für ungerecht und untragbar. </p>
<p>Insbesondere den Kürzungen bei Hartz IV und der Kürzung des Elterngeldes steht der PARITÄTISCHE Hessen kritisch gegenüber und warnt vor einer langfristigen Verschärfung der Kluft zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik. </p>
<p>Arbeitslose, Familien und sozial benachteiligte Menschen werden durch die Einsparungen langfristig von einer gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen und verstärkt sozial ausgegrenzt.</p>
<p>Der PARITÄTISCHE Hessen stellt fest, dass zur einer Konsolidierung des Haushalts Einsparmöglichkeiten in anderen Bereichen sozial gerechter und auch effizienter sind. Vor allem die Beseitigung von Steuerprivilegien wie etwa für Erben und Vermögende hätten einen langfristigen finanzpolitischen Effekt. </p>
<p>Als Spitzenverband und Partner auf Augenhöhe in allen Bereichen der Sozialen Arbeit lehnt der PARITÄTISCHE Hessen die beschlossenen Sparmaßnahmen der Bundesregierung und somit die flächendeckenden Einsparungen im sozialen Bereich ab.&nbsp; Der PARITÄTISCHE Hessen wird sich nun einmal mehr für Chancengleichheit, Teilhabe, soziale Gerechtigkeit und gegen Armut und soziale Ausgrenzung einsetzen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>anne.leinweber@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PARITÄTISCHER mahnt Einhaltung von Finanzierungszusagen an</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5963&#38;cHash=caf828214d</link>
			<description>Qualitätsverbesserungen in Krippen und Kindertagestätten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einhaltung der eingegangenen Finanzierungszusagen für Krippen und Kindertagesstätten in Hessen mahnt der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hessen bei der Landesregierung an. Hintergrund ist der schleppende Vollzug der Verordnung über Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder (MVO) vom 1. September 2009, mit der die strukturellen und personellen Rahmenbedingungen für Krippen und Kindertagesstätten verbessert werden sollten.&nbsp;</p>
<p>In einem Brief an den Hessischen Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, weist der Vorsitzende des PARITÄTISCHEN Hessen, Dr. Wolfgang Werner, darauf hin, dass die verbindlichen Regelungen eines Erstattungsverfahrens der MVO auch sechs Monate nach Inkrafttreten noch nicht vorliegen. Auch der Beschluss des Landesjugendhilfeausschuss vom 14. Dezember 2009, der von dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit Auskunft über die Umsetzung verlangte, blieb bislang ohne Reaktion. Die Träger hessischer Kindertageseinrichtungen warten weiterhin vergeblich auf die Erhöhung der dringend notwendigen Kostenerstattungen. </p>
<p>Mit der neuen MVO wurde versprochen, die Besetzung der Krippengruppen auf mindestens zwei Fachkräfte zu erhöhen. In altersübergreifenden Kindergartengruppen sollte der Personalschlüssel um eine viertel Stelle je Gruppe verbessert werden. Träger von Kindertagesstätten und Sozialverbände hatten die Erhöhungen als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Das Land Hessen übernahm damit auch eine vielfach geforderte höhere Finanzierungsverantwortung für qualitativ bessere Rahmenbedingungen in Krippen und Kindertagesstätten. </p>
<p>Durch das Fehlen der verbindlichen Regelungen für das Erstattungsverfahren nach der MVO können die Träger die dringend erwünschte Verbesserung der Personalausstattung in den Kindertagesstätten und Krippen jedoch derzeit nicht umsetzen. Es hat gegenwärtig den Anschein, dass die Umsetzung aufgrund nicht einvernehmlicher Regelungen mit den Kommunen blockiert ist.&nbsp;</p>
<p>&#x201e;Wir möchten Sie bitten, schnellst möglich die Probleme in der Finanzierung der Verordnung zu lösen. Wir wünschen uns eine schnelle und transparente Information, wie diese unbefriedigende Situation beendet werden kann. Eine rückwirkende Finanzierung und unbürokratische Verfahrensabwicklung sind hierbei vorrangig zu behandeln&#x201c;, so das Schreiben des PARITÄTISCHEN an Staatsminister Banzer.</p>
<p>Rund 150 Träger mit 245 Kindertagesstätten mit ca. 7.500 Kita-Plätzen sind Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Hessen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>Bernd-Olaf.Hagedorn@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PARITÄTISCHER fordert Schaffung frei-gemeinnütziger Bürgerschulen</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5925&#38;cHash=73cff907b8</link>
			<description>Verbandstag des PARITÄTISCHEN Hessen, Südbahnhof Frankfurt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &quot;Wertvolle Bildung - PARITÄTISCHE Werte und die hessische Schuldiskussion&quot; veranstaltet der PARITÄTISCHE seinen diesjährigen Verbandstag. Schwerpunkte des Verbandstages sind die politische Diskussion der hessischen Schulthesen des PARITÄTISCHEN sowie die Uraufführung eines Films über Ziele und Aufgaben des Verbandes unter dem Titel &quot;Der PARITÄTISCHE Hessen: Wir leben Visionen!&quot;<br />Den Vormittag des Verbandstages leitet der Volkswirt und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell ein, mit einem Vortrag zur &quot;Schulpolitik im Minenfeld einer werteorientierten Bildungspolitik? Ambivalenzen aus der bildungswissenschaftlichen Diskussion&quot;. </p>
<p>Im Sommer vergangenen Jahres hat sich der PARITÄTISCHE Hessen erstmals mit sieben Thesen in die hessische Bildungspolitik eingemischt. Gut die Hälfte der über 800 PARITÄTISCHEN Mitgliedsorganisationen in Hessen hat als Kinder- und Jugendhilfe-Träger einen engen Bezug zur Schule. &quot;Die Unzufriedenheit und das Kopfschütteln über das, was von den Schulen geboten wird, ist groß - auch wenn wir durchaus das Bemühen vieler Einzelner an den Schulen sehen. Das reicht aber nicht. Schulen sind für viele unserer Fachkräfte eine Black Box, in die Kinder hineingeschickt und viel zu häufig mit großen Defiziten wieder heraus kommen&quot;, so Landesgeschäftsführer Günter Woltering. </p>
<p>Der PARITÄTISCHE macht dem Land Hessen mit seinen sieben Thesen für eine Reform des Schulwesens ein Angebot: die Schaffung von &quot;Bürgerschulen&quot; in frei-gemeinnütziger Trägerschaft, neben den staatlichen Schulen und den Privatschulen. Als Träger sollen erfahrene Jugendhilfeträger, Kita-Träger und freie Schulträgervereine diese Bürgerschulen leiten. Bürgerschulen sollen eine individuellere und passgenauere Förderung von Schülerinnen und Schülern gewährleisten können als dies zurzeit in staatlichen Schulen möglich ist. Diese Bürgerschulen sollen für alle Kinder zugänglich sein. Sie sollen kostenfrei sein und es findet keine Auswahl der Kinder durch den Träger statt. Die Bürgerschulen sind in den jeweiligen Stadtteil eingebunden und eng verwoben mit Kinder- und Jugendhilfe, Sportvereinen, Kulturvereinen und lokalen Initiativen. Mit dem Namen Bürgerschule appelliert der PARITÄTISCHE an eine engagierte Zivilgesellschaft, Schule als gesellschaftliches Bildungszentrum zu verstehen, mit dem Ziel der mündigen und engagierten Schülerinnen und Schüler, mit mündigen und engagierten Eltern und Lehrkräften.</p>
<p>&quot;Wir sind davon überzeugt, dass eine Erweiterung der Schultägerschaft um kostenfreie Bürgerschulen bessere Bildungsergebnisse für alle bringen wird. Staatliche Träger werden durch die Konkurrenz frei-gemeinnütziger Träger motiviert werden, ebenfalls neue pädagogische Ansätze zu realisieren. Wir wollen die beste individuelle Förderung eines jeden Talents erreichen und dabei Eltern, den Stadtteil und an Schule interessierte Bürgerinnen und Bürger eng mit einbeziehen und Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler herstellen&quot;, so Günter Woltering. </p>
<p>In einer Podiumsdiskussion mit allen hessischen Landtagsfraktionen werden die Bürgerschulen des PARITÄTISCHEN jetzt zur politischen Diskussion gestellt. </p>
<p>Moderiert von der Bildungsjournalistin Lisa Uphoff debattieren die Landtagsabgeordneten: </p><ul><li>Hans-Jürgen Irmer, &nbsp;bildungspolitischer Sprecher, CDU</li><li>Heike Habermann, &nbsp;bildungspolitische Sprecherin, SPD</li><li>Mario Döweling, &nbsp;&nbsp;bildungspolitischer Sprecher, FDP</li><li>Mathias Wagner, &nbsp;&nbsp;bildungspolitischer Sprecher, GRÜNE</li><li>Willy van Ooyen, &nbsp;&nbsp;Fraktionsvorsitzender, LINKE</li></ul><p>Als Experten stehen bereit: </p><ul><li>Prof. Dr. Stefan Sell,&nbsp;FH Koblenz </li><li>Rolf Schmidt, &nbsp;&nbsp;Vorsitzender der Lehrerkooperative Frankfurt</li><li>Marek Körner,&nbsp; &nbsp;Referent Kinder- und Jugendhilfe, der PARITÄTISCHE Hessen</li></ul><p>Leider kurzfristig abgesagt hat Kultus-Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann.</p>
<p><a href="oeffentlichkeitsarbeit/veranstaltungen/verbandstag-wertvolle-bildung-paritaetische-werte-und-die-hessische-schuldiskussion/" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_self" class="internal-link" ><img complete="true" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/internal_link.gif" alt="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" height="10" width="14" />Zum Veranstaltungsbericht</a>&nbsp;</p>
<p><a href="jahresthema-schule/" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_self" class="internal-link" ><img complete="true" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/internal_link.gif" alt="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" height="10" width="14" />Mehr zum Jahresthema Schule</a></p>
<p><strong>PARITÄTISCHE Vision, Mission und Werte - Der Film</strong></p>
<p>Mitte 2007 hat sich der Vorstand des PARITÄTISCHEN Hessen die Entwicklung eines innerverbandliches Zielsystems initiiert. Ergebnis ist die Definition von einer Vision, einer Mission und den wichtigsten Werten, die das Handeln des PARITÄTISCHEN leiten und künftig bestimmen sollen. </p>
<p>Auf dem Verbandstag wird der Film &quot;Der PARITÄTISCHE Hessen: Wir leben Visionen!&quot; uraufgeführt. In dem Film wird an Hand von Beispielen aus der Verbandsarbeit sowie aus den Mitgliedsorganisationen dargestellt, wie die Werte des PARITÄTISCHEN in der sozialen Arbeit umgesetzt werden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 16:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umfassende Neuregelung unausweichlich &#x2013; PARITÄTISCHE Kritik bestätigt</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1258&#38;cHash=9d1029d2ce</link>
			<description>Verfassungsgericht kippt Hartz IV-Regelsätze </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass die Hartz IV-Regelsätze neu berechnet werden müssen - für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Die bisherigen Regelungen seien verfassungswidrig.&nbsp;</p>
<p>Mit dem heutigen Urteil wird die dringend notwendige Neuberechnung der Hartz IV-Regelsätze unausweichlich. Vor allem bei den Leistungen für Kinder und Jugendliche erwartet der PARITÄTISCHE eine deutliche Verbesserung.&nbsp;</p>
<p>&#x201e;Der Richterspruch bestätigt den PARITÄTISCHEN auf ganzer Linie. Es muss bei einer umfassenden Neuregelung zu der dringend notwendigen Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze kommen. Das Urteil ist eine Niederlage für die Bundesregierung, die sich bisher gegen jede umfassende Hartz IV-Revision gesperrt hat&#x201c;, erklärt für den Vorstand des PARITÄTISCHEN Hessen, Dr. Wolfgang Werner, (Vorstandsvorsitzender).&nbsp;</p>
<p>Der PARITÄTISCHE bedankt sich bei den drei Klage führenden Familien - darunter einer aus Eschwege -, dass sie den Weg zum Bundesverfassungsgericht auf sich genommen haben und der Willkür der Hartz IV-Regelsätze mutig entgegen getreten sind.&nbsp;</p>
<p>Es ist dringend an der Zeit, dass sowohl spezifische Kosten für Kinder und Jugendliche (z.B. für Windeln oder Nachhilfe), als auch für gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe mit in die Regelsätze eingerechnet und Kostenübernahmen bzw. einmalige Beihilfen wieder möglich werden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>bernd-olaf.hagedorn@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Anti-Armuts-Agenda</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1257&#38;cHash=19730ad042</link>
			<description>Sonderseite www.5jahre-hartzIV.de eingerichtet</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt des Europäischen Jahres gegen Armut und Ausgrenzung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Bundesregierung auf, ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen Armutsbekämpfung vorzulegen. Angesichts der dramatisch gewachsenen Kinderarmut und der auch 2010 anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise sei es Zeit für Taten statt Symbolpolitik. </p>
<p>&#x201e;Die als größte Sozialreform der Nachkriegsgeschichte gedachte Agenda 2010 ist hart auf dem Boden der Wirklichkeit zerschellt. Nach mehr als fünf Jahren Deregulierung auf dem Arbeitsmarkt und Hartz IV steht unser Land vor der größten sozialen Zerreißprobe der letzten 60 Jahre&#x201c;, bilanziert Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Die Zahl der Hartz IV-Bezieher konnte seit 2005 kaum reduziert werden, so eine Analyse des Verbandes. Laut Armutsbericht der Bundesregierung sei insbesondere die Kinderarmut in Deutschland dramatisch gestiegen. &#x201e;Die Agenda 2010 war ein Fahrplan in die Perspektivlosigkeit. Sieben Millionen Menschen, darunter zwei Millionen Kinder, wurden mit pauschalierten Armutssätzen abgespeist und ins gesellschaftliche Abseits gedrängt&#x201c;, kritisiert Schneider. &#x201e;Wir brauchen einen sozialpolitischen Neuanfang.&#x201c; </p>
<p>Der Verband fordert die Bundesregierung auf, im heute beginnenden Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ein armutspolitisches Gesamtkonzept vorzulegen. &#x201e;Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein politisches Handlungsdefizit. Angesichts der sozialen Verwerfungen in unserem Land sollte die Bundesregierung nicht Werbeagenturen, sondern Taten sprechen lassen. Deutschland muss sich jetzt entscheiden, ob es den kalten Weg der Ausgrenzung oder einen beherzten Weg echter Teilhabe gehen will&#x201c;, so Schneider. </p>
<p>Als Maßnahmen einer Anti-Armuts-Agenda fordert der Paritätische die Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze auf 440 Euro, einen eigenen bedarfsgerechten Kinderregelsatz sowie die Wiedereinführung einmaliger Leistungen im Bedarfsfall. Zudem fordert der Verband den Ausbau öffentlicher Beschäftigung, um Langzeitarbeitslosen dauerhafte Perspektiven zu eröffnen. Schließlich sei es notwendig, dass die soziale Infrastruktur ausgebaut und Angebote in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur einkommensschwachen Familien kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. </p>
<p>Anlässlich des fünften Jahrestages seit Inkrafttreten von Hartz IV hat der Paritätische unter</p>
<p><a href="http://www.5jahre-hartz4.de/" title="Öffnet einen externen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="external-link" ><img complete="true" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/external_link.gif" alt="externer Link folgt" height="10" width="14" />http://www.5jahre-hartz4.de/</a></p>
<p>eine Sonder-Seite eingerichtet. </p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 09:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Drohendes Auslaufen der Bleiberechtsregelung für geduldete Flüchtlinge</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1256&#38;cHash=92c6d3294c</link>
			<description>PARITÄTISCHER appelliert an Bouffier: Duldung über 31.12. verlängern - Reform des Aufenthaltsrechts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Mittwoch dieser Woche befasst sich die Konferenz der Innenminister (2.-4.12.2009 in Bremen) u. a. mit der Ende des Jahres 2009 auslaufenden Altfallregelung für geduldete Flüchtlinge in Deutschland. <br />In einem Brief an den Hessischen Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier, weist der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen, darauf hin, dass eine Reform des Aufenthaltsrechts dringend erforderlich ist. <br />&#x201e;Wir bitten Sie eindringlich, sich für eine humane Bleiberechtsregelung für geduldete Flüchtlinge stark zu machen. Wirken Sie bitte auch auf Ihre Amtskollegen ein, damit es ab Anfang des neuen Jahres nicht zu Abschiebungen von bundesweit zehntausenden Flüchtlingen kommt&#x201c;, appelliert der Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Hessen, Günter Woltering. </p>
<p>Rund 20.000 Flüchtlinge werden bundesweit zum Jahresende wieder zurückfallen in einen Status der Unsicherheit und Angst, da sie angesichts der dramatischen Arbeitsmarktlage den Sprung in einen Job mit ausreichendem Einkommen bisher nicht geschafft haben. Nicht wenige davon in Hessen. <br />&#x201e;Es wäre ein Skandal, wenn ausgerechnet Flüchtlinge mit ihrem schweren Schicksal zu Opfern der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten werden sollten&#x201c;, mahnt Woltering. </p>
<p>Neben der sofortigen Verlängerung der bestehenden Bleiberechtsregelung über das Jahresende hinaus fordert der PARITÄTISCHE Hessen eine durchgreifende Lösung des Problems. &#x201e;Die Aufenthaltserlaubnis muss erteilt werden können, sobald die Ausreise unzumutbar ist. Es wäre kaltherzig und inhuman, wenn Kinder, die hier aufgewachsen sind, ständig Angst vor Abschiebung haben müssen, nur weil ihre Eltern keine Arbeit finden&#x201c;, fordert Woltering. Die Menschen benötigen nicht nur eine Duldung, sondern endlich Rechtssicherheit. &#x201e;Es ist nicht akzeptabel, wenn hunderttausend Menschen über Jahre hinweg als Mitmenschen 'auf Abruf' behandelt werden&#x201c;, so Woltering. </p>
<p>Ende des Jahres läuft die 2007 verabschiedete &#x201e;Altfallregelung&#x201c; aus. 31.000 Personen wurde bundesweit auf dieser Grundlage eine Aufenthaltserlaubnis &#x201e;auf Probe&#x201c; erteilt. Diese wird nur verlängert, wenn die Betroffenen nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend eigenständig bestreiten können. </p>
<p>Bleiberecht verlängert - die Innenminister finden nur Zwischenlösung: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/bleiberecht104.html" title="Öffnet einen externen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="external-link" ><img complete="true" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/external_link.gif" alt="externer Link folgt" height="10" width="14" />Tagesschau.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bessere Bildung durch Schulen in frei-gemeinnütziger Trägerschaft </title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1255&#38;cHash=94aaa614ca</link>
			<description>Forum und Podiumsdiskussion SCHULE NEU DENKEN</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den &#x201e;Hessischen Thesen für eine Reform des Schulwesens&#x201c; setzt sich der PARIÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hessen für eine tief greifende Schulreform in Hessen ein. In sieben Thesen wird mehr Bildungsgerechtigkeit durch eine Öffnung des Schulwesens für Ganztagsschulen in frei-gemeinütziger Trägerschaft mit engem Gemeinwesenbezug gefordert. <br />Auf dem Forum SCHULE NEU DENKEN am 25.11.2009 im Gießener Bürgerhaus Kleinlinden diskutiert der PARTÄTISCHE Hessen die sieben Schulthesen mit Expertinnen und Experten aus dem Bildungsbereich. </p>
<p>In ihrem Eröffnungsstatement benennt die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) die Gemeinsamkeiten ihrer Bildungspolitik und den Thesen. &#x201e;In den Thesen des PARITÄTISCHEN steht völlig zu Recht, dass Schulen befähigt werden müssen, eigenständig und eigenverantwortlich zu handeln. Genau hier besteht auch für mich als Kultusministerin das neue Denken in der Schulpolitik&#x201c;, so Henzler. Mit der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP hat sich die Hessische Landesregierung verpflichtet, die Eigenverantwortlichkeit und die Selbstständigkeit der Schulen zu stärken. &#x201e;Die Hessische Schulpolitik steht unter der Prämisse, dass sich eine größere Selbstständigkeit in den Schulen positiv auf den Unterricht auswirkt. Wo Menschen substantiell Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen nehmen können, steigen Motivation, Leistungsbereitschaft und die Lust auf Veränderung&#x201c;, so Henzler.</p>
<p>In seinen sieben Schulthesen tritt der PARITÄTISCHE ein für ein demokratisches und vielfältiges Schul- und Bildungsangebot, das allen Kindern die bestmögliche Förderung zukommen lässt und einen guten Schul- beziehungsweise Bildungsabschluss ermöglicht - unabhängig von Elternhaus, sozialer Stellung, finanziellen Möglichkeiten, Geschlecht und ethnischer Herkunft. <br />Bildung soll künftig auch in gemeinnütziger Schulträgerschaft kostenfrei für alle an der Schule interessierten Kinder in einem Stadtteil angeboten werden können. Ziel der frei-gemeinnützigen Trägerschaft von Schulen ist eine bessere Einbindung von Schulen in das Gemeinwesen, in die lokale Kinder- und Jugendhilfe-Struktur und die Förderung einer aktiven Bürgergesellschaft. <br />Die reformierten Schulen sollen ihr Bildungsangebot selbst mit weitgehender konzeptioneller und organisatorischer Autonomie strukturieren. Im Rahmen von neuen Bildungs- und Kompetenzstandards orientiert sich die frei-gemeinnützige Ganztagsschule an den pädagogischen Bildungsanforderungen der jeweiligen Schülerinnen und Schüler im Gemeinwesen. Damit soll mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit auch für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten und/oder mit Migrationshintergrund realisiert werden. Inklusion, d. h. die Einbeziehung behinderter Schülerinnen und Schüler in den Regelunterricht ist selbstverständlich. Das Angebot der frei-gemeinnützigen Ganztagsschulen umfasst alle Bildungsabschlüsse, bei finanzieller Gleichgestellung mit den entsprechenden staatlichen Schulen. Bessere Bildung ist die beste Armutsprävention. </p>
<p>In der Podiumsdiskussion unterstreicht der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, Dr. Jörg Friedrich, dass eine selbstständige Schule über ihr Budget, auch das Personalbudget, frei entscheiden und ihr Personal leistungsorientiert entlohnen können muss. Die Einführung der selbständigen Schule kann nur dann gelingen, wenn die Beteiligten vor Ort überzeugt sind, dass es sich schon heute lohnt, für diese Schule von morgen zu arbeiten. </p>
<p>Der Vorsitzende der GEW Hessen, Jochen Nagel, konstatiert in den hessischen Bildungseinrichtungen eine zunehmende Verschlechterung der Arbeits- und Lernbedingungen und die zu geringen zeitlichen Anteile für pädagogische Arbeit. Nagel kritisiert die grundlegende Defizitorientierung und das viel zu frühe Trennen der Bildungswege, wodurch viele Kinder ihre Begabungspotenziale nicht entwickeln können. Er fordert eine demokratische und soziale Weiterentwicklung des staatlichen Bildungssystems. </p>
<p>Die Bildungsforscherin Dr. Rita Nikolai vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) weist darauf hin, dass die frühkindliche Bildung mit in den Fokus einer umfassenden Reform der Schulen genommen werden muss. Deutschland hinke im Elementarbereich im internationalen Vergleich sowohl in der Quantität als auch in der Qualität hinterher. </p>
<p>Marek Körner, Referent für Kinder- und Jugendhilfe des PARITÄTISCHEN Hessen, betont, dass sich Schule organisatorisch und konzeptionell tief greifend ändern muss. Kostenfreiheit der frei-gemeinnützige Schulen für Schülerinnen und Schülern, organisatorische Selbständigkeit und konzeptionelle Lebensweltorientierung durch die Einbindung von Angeboten der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe müssen dabei Prämissen sein.</p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Hessen, Dr. Wolfgang Werner, dankt der Kultusministerin Henzler und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Podiumsdiskussion für ihre konstruktiven Beiträge. <br />&#x201e;Uns geht es primär darum, Bewegung in die Hessische Schuldiskussion zu bringen, durch eine Öffnung der Trägerschaft hin in das Gemeinwesen, in die örtliche Kinder- und Jugendarbeit, zu den Kindertagestätten und Jugendbildungszentren sowie den Anbietern von Berufsausbildung. Ziel ist für den PARITÄTISCHEN, Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen durch eine neue Trägerorganisation zu erreichen&#x201c;, so Dr. Wolfgang Werner. </p>
<p><a href="jahresthema-schule/" title="Öffnet einen externen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="external-link" ><img complete="true" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/external_link.gif" alt="externer Link folgt" />Zum Jahresthema Schule ...</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>bernd-olaf.hagedorn@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schule neu denken</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1253&#38;cHash=406fae7444</link>
			<description>Hessische Thesen für eine Reform des Schulwesens</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sieben-Punkte-Papier zur Reform des hessischen Schulsystems</strong></p>
<p>Eine grundlegende Reform des hessischen Schulsystems fordert der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband. &#x201e;Wir wollen ein Schulsystem, das Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten die Chance auf eine adäquate Schuldbildung und einen guten Bildungsabschluss gibt&quot;, sagte Wolfgang Werner, Vorsitzender des PARITÄTISCHEN Hessen, bei der Vorstellung des Papiers &#x201e;Schule neu den-ken&quot; mit sieben Eckpunkten zur Reform des hessischen Schulwesens.</p>
<p>Der jüngste Bildungsmonitor habe erneut bestätigt, dass die soziale Herkunft eines Kindes immer noch enormen Einfluss auf dessen Bildungserfolg habe, betonte Werner. Das weitgehend staatliche Bildungsmonopol sei offenbar nicht in der Lage, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu garantieren. &#x201e;Unser derzeitiges Schulsystem ist auslese- statt förderorientiert. Kinder werden zu früh in Schultypen einsortiert und zu wenig individuell gefördert. Das dreigliedrige Schulsystem und die geringe Durchlässigkeit zwischen den Schultypen verschärfen die Selektion&quot;, so Werner. &#x201e;Das kann unsere Gesellschaft nicht länger akzeptieren. Wir müssen in der Schulpolitik grundsätzlich umsteuern.&quot; </p>
<p>Der PARITÄTISCHE fordert, die staatlichen Schulen aus ihren zentralistischen Verwaltungsstrukturen herauszulösen und in eine rechtlich eigenständige, freigemeinnützige und nicht kommerzielle Trägerschaft zu überführen. &#x201e;Um den individuellen Lern- und Bildungsansprüchen von Schülerinnen und Schülern entsprechen zu können, müssen die Schulen eigenständige konzeptionelle und organisatorische Entscheidungen treffen können&quot;, betonte Werner. Die Bildungsverwaltung solle weiterhin für die Formulierung der Bildungsziele beziehungsweise der Bildungsstandards verantwortlich bleiben und deren Einhaltung kontrollieren. </p>
<p>Wie diese Ziele erreicht und Bildungsinhalte vermittelt werden, solle die einzelne Schule jedoch für sich entscheiden können. Dafür bräuchten die Schulen sowohl größtmögliche didaktische Freiräume als auch Budget- und Personalhoheit. Dies erfordere auch eine grundlegende Veränderung der Anstellungs- und Beschäftigungsverhältnisse von Lehrerinnen und Lehrern. Anders als die hessische Landesregierung spricht sich der PARITÄTISCHE daher dafür aus, den Beamtenstatus aufzugeben. </p>
<p>Darüber hinaus engagiert sich der Wohlfahrtsverband für die Einführung der verbindlichen Ganztagsschule als Regelangebot, um eine verbesserte Förderung der Kinder und eine größere Unabhängigkeit vom Bildungsgrad des Elternhauses zu erreichen. </p>
<p>Der PARITÄTISCHE fordert zudem eine stärkere Einbindung der Schulen in ihr soziales Umfeld und eine bessere Vernetzung mit Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit und anderen außerschulischen Kooperationspartnern. Schülerinnen, Schüler und Eltern müssten zudem mehr demokratische Mitwirkungsrechte bei der Gestaltung eines bedarfsorientierten schulischen Angebots erhalten. </p>
<p>Zur Umsetzung von Bildungsgerechtigkeit gehört für den PARITÄTISCHEN auch, dass freie Schulen gemeinnütziger Träger die gleiche Finanzierung erhalten wie staatliche Schulen. </p>
<p>Werner kritisierte, die hessische Landesregierung gebe der Schulpolitik nicht die notwendige Priorität. &#x201e;Von einem Aufbruch für die Schulen ist nach der Arbeitsauf-nahme der neuen Koalitionsregierung nichts zu spüren.&quot; Kultusministerin Dorothea Henzler sei zwar mit dem programmatischen Ziel angetreten, die Selbständigkeit und Selbstverwaltung der Schulen zu fördern, lasse aber die konsequenterweise notwendigen Schritte vermissen. </p>
<p>Kontakt: </p>
<p>Günter Woltering, Landesgeschäftsführer, Der PARITÄTISCHE Hessen, Telefon 069 / 955 262 &#x2013; 20<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,iwgpvgt0yqnvgtkpiBrctkvcgv/jguugp0qti');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" class="mail" ><img width="20" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/mail.gif" alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" height="14" />guenter.woltering(at)paritaet-hessen.org</a></p>
<p>Annette Wippermann, Grundsatzreferentin, Der PARITÄTISCHE Hessen, Telefon 069 / 955 262 &#x2013; 29<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,cppgvvg0ykrrgtocppBrctkvcgv/jguugp0qti');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" class="mail" ><img width="20" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/mail.gif" alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" height="14" />annette.wippermann(at)paritaet-hessen.org</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>matthias.strack@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 14:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Extreme Armut steht wachsendem Reichtum gegenüber</title>
			<link>http://www.paritaet-hessen.org/oeffentlichkeitsarbeit/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1252&#38;cHash=ea33b00de4</link>
			<description>Durchschnittswerte täuschen über alarmierende Notsituationen in Hessen hinweg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#x201e;Erste Armutsatlas für Regionen in Deutschland&#x201c;, des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbands ermittelt für Hessen eine durchschnittliche Armutsquote von 12%&nbsp; gegenüber 14,3 % im Bundesdurchschnitt. Was auf den ersten Blick erstmal positiv erscheint, sei jedoch bei genauerem Hinsehen eine Mogelpackung. In einigen strukturschwachen Regionen wie in Nordhessen sei der Wert mit fast 15 % deutlich höher. Der ermittelte Durchschnittswert täusche darüber hinweg, dass kaum in <br />einem Bundesland in einem solchen Ausmaß bittere Armut auf extremen Reichtum trifft. Ausgerechnet an der Landeshauptstadt Wiesbaden sei dies deutlich zu machen. &#x201e;Hier steht einer großen Gruppe von Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, einer kleinen Gruppe von Bestverdienenden gegenüber, die die <br />Statistik verschönt.&#x201c;, betont Peter Miessner, stellvertretender Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hessen. Der PARITÄTISCHE habe gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden ein Aktionsbündnis gegen Armut gegründet und z. B. Schulmittelgutscheine an bedürftige Kinder vergeben. &#x201e;Fakt ist, dass die Armut unter Alleinerziehenden und ihren Kindern, bei Gering- und Nichtqualifizierten, bei Menschen mit Migrationshintergrund und bei Frauen im Rentenalter größer wird. Gleichzeitig <br />haben sich die Spitzengehälter in den letzten Jahren verdoppelt und verdreifacht. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der PARITÄTISCHE fordert die Landesregierung auf, einen Armuts- und Reichtumsbericht zu erstellen, um eine gezielte, lokalspezifische Förderung möglich zumachen&#x201c;, ergänzt Miessner. Auch der Reichtum im Rhein-Main-Gebiet stehe auf tönernen Füßen, da er nur auf wenige große Arbeitgeber zurückzuführen sei, die direkt von der Wirtschaftskrise betroffen seien. Es sei nur eine Frage der Zeit, dann seien auch hier die Menschen von größerer Arbeitslosigkeit bedroht. </p>
<p>Der PARITÄTISCHE fordert daher die Landesregierung auf, gerade jetzt in Bildung und Schule zu investieren. &#x201e;Eine gute Ausbildung und Qualifizierung ist das einzige Mittel, um Menschen vor Armut zu bewahren&#x201c; betont Miessner. </p>
<p>Der PARITÄTISCHE Hessen hat das Thema &#x201e;Schule und Bildung&#x201c; zum Jahresthema 2009 gemacht. Er setzt sich für Chancengleichheit in der Bildung und Gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen: Der Atlas sowie ergänzende Statistiken finden sich im </p>
<p>Internet unter <a href="http://www.armutsatlas.de/" target="_blank" >www.armutsatlas.de</a> und steht zum Download bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiteres Material gibt es im Internet-Auftritt der Statistischen Ämter</p>
<p>unter <a href="http://www.amtliche-sozialberichterstattung.de/" target="_blank" >www.amtliche-sozialberichterstattung.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontakt: </p>
<p>Peter Miessner, stellvertretender Geschäftsführer, Der PARITÄTISCHE Hessen, Telefon 069 / 955 262 - 40</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DER PARITÄTISCHE HESSEN </strong>ist der Spitzenverband von 780 sozialen Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Sozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Frauen- und Mädchenarbeit, Behinderten- und Altenhilfe, Migrationssozialarbeit, Suchtkranken- und Selbsthilfe und Freiwilligenarbeit. Mehr als 80.000 hauptamtliche und 23.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Einrichtungen tätig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DER PARITÄTISCHE HESSEN</strong> vertritt die Interessen der hilfebedürftigen und benachteiligten Menschen<br />ebenso, wie die Interessen seiner Mitgliedsorganisationen. Durch Lobbyarbeit, fachlicher, rechtlicher und <br />finanzieller Unterstützung sichert der PARITÄTISCHE HESSEN&nbsp; die Qualität der sozialen Arbeit seiner <br />Mitglieder.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung Hessen</category>
			
			<author>peter.miessner@paritaet-hessen.org</author>
			<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:33:00 +0200</pubDate>
			
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	</channel>
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